Premium Ads

Man kann keine Mahlzeit ohne Beilagen zubereiten, aber neben Reis, Nudeln und Kartoffeln gibt es tatsächlich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Desto abwechslungsreicher die Begleitlebensmittel sind, umso besser. Wie die Ökotrophologin Uta Töllner vom Verbraucherservice Bayern erklärt, handelt es sich bei den Beilagen vor allem um Kohlenhydrate oder Stärke enthaltende Lebensmittel wie zum Beispiel Nudeln, Kartoffeln sowie Reis. Allerdings betont sie auch: "Es gibt so viele großartige Alternative Optionen, dass das Essen niemals langweilig werden muss."

Beilagen: Ideen

Egal ob knackig oder cremig, schmacksahnbearbeitet oder zart gewürzt – eine ausgezeichnete Beilage vervollständigt perfekt ein Mahl. "Je stärker sich die verschiedenen Zutaten voneinander unterscheiden, umso spannender finden wir es zu essen", erklärt Küchenexpertin Anne-Karin Weber. Tendenzen wie Bowls und Mealpreparation haben neue Begleitgerichte auf unseren Menükarten hinzugefügt. Folgen Sie hier sechs köstlichen Vorschläge zur Erhöhung der Vielfalt Ihrer Side-Dishes: 1. 2. 3. 4. 5. 6. (Beachten Sie bitte, dass im Originaltext keine spezifischen Sechsempfehlungen enthalten waren.)

1. Bulgur & Couscous – die raschen Körner

Vorteile Beide können innerhalb von kurzer Zeit vorbereitet werden und verfügen über einen angenehm krümeligen Textur. Sie absorbieren Kräuter und Aromen ausgezeichnet und passen hervorragend zu Salaten, gemischten Gemüsepfannen oder mediterranen Speisen.

Nachteile :Bulgur und Couscous können bei einer unpassenden Zubereitung eher eintönig schmecken. Es ist entscheidend, die passende Gewürzung sowie frische Kräuter zu verwenden.

Zubereitung :Bulgur kochen Sie ähnlich wie Reis. Beginnen Sie damit, ihn zunächst unter lauem Wasser zu spülen. Das Gemüsebrotholen Sie dann zum Kochen und geben den Bulgur hinzufügen. Lassen Sie diesen für 10-15 Minuten bei schwacher Hitze quellen. Die Vorbereitung des Couscouss ist sogar schneller: Gießen Sie einfach heiße Brühe darüber und lassen Sie es quellen - innerhalb von fünf Minuten ist der Couscous servierfertig.

Gut zu wissen Um Bulgur herzustellen, wird das gesamte Weizenkorn zunächst gedünstet, dann von seinen Hüllungen befreit, getrocknet und schließlich in kleinere Teile zerkleinert. Bei der Herstellung von Couscous hingegen verwendet man Weizenviel. Dieses Mehlpulver wird feuchtgemacht, zu winzigen Kugeln geformt und abschließend gekocht.

2. Polenta – die cremige Maismehlspeise

Vorteile Polenta lässt sich sowohl weich und cremig als auch fest und knackig zubereiten. Im nördlichen Italien wird die gelbe Maismehl-Mischung häufig als Alternative zu Kartoffeln oder Brot verwendet.

Nachteile Wenn es nicht gut gewürzt wird, kann die Polenta geschmacklos sein.

Zubereitung Gemüsebrühe aufkochen lassen und den Maisgrieß langsam hinzugeben, um Klumpen zu vermeiden. Die Wärmezufuhr verringern und regelmäßig umrühren, bis die Mischung nach etwa 10 Minuten eingedickt und fertig gekocht ist.

Gut zu wissen „Polenta saugt sich gut voller Sauce und eignet sich daher perfekt für Gerichte mit reicher Soßenmenge, wie zum Beispiel Ratatouille“, erklärt Anne-Katrin Weber.

3. Asiatische Pfannküchen – knackig und pikant

Vorteile Sie bieten eine aufregende Alternativ zur traditionellen Reisküche und passen hervorragend sowohl als unabhängiges Menüstück als auch als Beigabe zu asiatischen Speisen. „Bei jedem Happen verblüfft einen die Vielfalt an Geschmacksrichtungen, dank des feingehackten Gemüses, das in die Pancakes eingebettet ist", erklärt Küchenschreiberin Weber.

Nachteile Das Vorbereiten der Gemüse benötigt ein wenig Zeit.

Zubereitung Mehl mit Wasser und Salz zu einem ziemlich dicken Teig verrühren. beliebige Gemüsesorten fein hacken und untermischen. Daraus kleine Pancakes formen und auf einer vorgeheizten Pfanne mit etwas Öl cremig-goldbraun anbraten.

Gut zu wissen Es gibt keine einheitliche asiatische Küche. Jedes Land verfügt über seine eigenen Speisen und Aromen, ähnlich abwechslungsreich wie bei den europäischen kulinarischen Traditionen, erklärt Weber in ihrem Werk "Definitely Vegan Asia", wo sie detailliert auf die diversen Asiaküchen eingeht. Ihre chinesischen Frühlingszwiebel-Pfannkuchen können problemlos mit verschiedenen anderen Rezepten kombiniert werden.

4. Quinoa, Amaranth und Buchweizen – die Supergräserarten

Vorteile Diese pseudogetreidearten sind natürlicherweise glutenfrei und übersäht mit Proteinen sowie Ballaststoffen. Sie haben einen leichten nachgeschmack von Nüssen.

Nachteile Die weiten Entfernungen aus Südamerika schädigen das ökologische Gleichgewicht dieser Superfood-Produkte. Als Alternative können Sie stattdessen Quinoa und Amaranth von einheimischen Bauernhöfen wählen. "Inzwischend übt man Quinoa sogar bereits in Bayern an", erläutert Uta Tönnner vom Verbraucherservice Bayern.

Zubereitung Die Körner sollte man abwaschen, bis das Wasser rein ist. Danach sollen sie in viel Wasser etwa 15 Minuten für Quinoa oder 20-30 Minuten für Amaranth mit niedriger Hitze köcheln, bis die Körner weich werden.

Gut zu wissen „Man kann heutzutage Quinoa, Amaranth, Buchweizengras sowie andere Getreideersatzarten bereits vorbereitet kaufen", erklärt Töllner. Hauptsächlich werden diese Produkte als Bowl-Mischungen angepriesen, wobei ihre Verpakungen Ähnlichkeiten mit den verarbeiteten Reismischungen aufweisen.

5. Gerste, Hirse und Hafer - die vielseitigen Getreidesorten

Vorteile Diese echten Getreide sind vielseitiger als Nudeln und Brote. Sie verleihen den Speisen einen leichten nussigen Beigeschmack.

Nachteile Die Körner sollten vor der Zubereitung eingeweicht werden. Eine gewisse Vorplanung erleistcht das Ganze.

Zubereitung : Lassen Sie die getrockneten Körner im kalten Wasser über Nacht einweichen. Am folgenden Tag benötigen sie für das Kochen 30 bis 45 Minuten. Gehacktes oder geschroffenes Getreide kann direkt gekocht werden.

Gut zu wissen Aus Gerste, Hirse und anderen Zutaten lassen sich ebenfalls Risotto-Rezepte kreieren. Auf der Speisekarte findet man diese Varianten als "Hirsotto" oder "Gersotto". Wie Anne-Katrin Weber erklärt, haben die Leute die Möglichkeit, eine größere Portion des Getreides zu kochen. Nach Uta Töllners Aussage eignen sich die vorgegartenen Körner hervorragend zum Einwecken. Dies sei nicht nur praktisch sondern spare zudem bei folgenden Zubereitungen wertvolle Zeit.

6. Nudeln aus Vollkorn oder Hülsenfrüchte – die proteinreichen Optionen

Vorteile Diese Nudelvarianten werden hauptsächlich aus Linsen, Kichererben oder Whole-Grain-Gewürzen hergestellt und enthalten mehr Proteine als traditionelle Weißmehlnudeln. Sie lassen einen langanhaltenden Sättigungsgefühl vermitteln, und dank ihrer leicht raue Oberflächenhaftigkeit adhieren sie ausgezeichnet an der Sauce.

Nachteile Sie verfügen über eine festeres Texturen und einen stärkeren eigentlichen Geschmak. Zunächst mag das noch seltsam erscheinen.

Zubereitung Wie man traditionelle Nudeln zubereitet und die Kochzeiten auf der Verpackung beachtet.

Gut zu wissen Um auch diejenigen zu begeistern, die auf den Geschmack achten, kann man einen Teil der herkömmlichen Pastas durch etwa Rote-Linsen-Fusilli austauschen. In Aufläufen oder mit pikanten Soßen finden diese leichten Modifikationen in der Regel positive Resonanz. "Die Kombination aus dem traditionellen Nudelgeschmack mit dem Texturgefühl und der Farbigkeit von Hülsenfruchtnudeln erzielt bereits eine beeindruckende Wirkung", erklärt Uta Töllner. (dpa)

Table of Contents [Close]
    Neuere Ältere
    X
    X
    X