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Ebrach - Ein Automat für Bargeld bei der Justizvollzugsanstalt Ebrach im Landkreis Bamberg wurde gesprengt. Dieser gehörte zu einer Sparkasse.

Gerade noch vor 3:45 Uhr an diesem Montag erklang ein ohrenbetäubender Laut im oberrheinischen Gebiet, wie die Polizei Die Täter haben den Geldautomat in der Bamberger Straße explodieren lassen.

Besonders frech, da die Bank direkt neben dem örtlichen Gefängnis liegt. Wahrscheinlich hat es für die Täter bei der aktuellen Baustelle, welche die Fahrbahn der Bamberger Straße blockiert, besonders gut gepasst.

Zumindest drei Täter flüchteten nach der Tat, wie das Landeskriminalamt gemeldete hat, mit einem Auto – vermutlich ein Audi – in Richtung Neudorf. Die genaue Summe des erbeuteten Geldes blieb zum Zeitpunkt der Meldung unklar.

Bislang ist die Suche nach den Taschendieben ergebnislos geblieben. In München werden jetzt Spezialisten beauftragt, um den verwendeten Sprengstoff gründlich zu untersuchen.

Zur Aufklärung des Falles suchen die Ermittler nach Zeugen. Personen, die in Ebrach etwas Verdächtiges bemerkt haben und Informationen über das Verbrechen oder die Täter teilen können, sollen sich an die Nummer 089/12120 am Bayerischen Landeskriminalamt wenden oder dies bei einer beliebigen Polizeistation tun.

Letztes Jahr haben Verbrecher in Bayern 22-mal versucht, Bankautomaten zu knacken; sie schafften es in 17 Fällen erfolgreich zu sein.

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